Bei Backgammon gibt es ein paar Sonderregeln, die es zu beachten gilt. Gerade bei Turnieren werden diese eingesetzt. Die „Crawford Rule“ bedeutet, dass beim Backgammon ein Spieler den „Matchpunkt“ erreicht hat, also beispielsweise den 10 Punkt eines 11- Punkte Spiels, dieser im darauf folgenden Spiel nicht gedoppelt werden darf. Nach diesem Spiel darf der Dopplerwürfel allerdings wieder verwendet werden. Dann gibt es die „Jacoby Rule“. Diese Regel, benannt nach Oswald Jacoby, dient dazu das Spiel zu beschleunigen. Es geht darum, dass bei einem Moneygame der Gewinn nur dann zählt, wenn vorher bereits einmal gedoppelt wurde.
Diese Regel findet niemals bei Turnierspielen statt und muss vorher ausgemacht werden. „Chouette“ ist eine Variante des Backgammons, bei der drei oder mehr Spieler teilnehmen müssen. Zu Beginn wird durch würfeln eine Reihenfolge festgelegt. Der Spieler mit der höchsten Augenzahl ist „Mann in der Box“, der darauf folgende „Kapitän“, der nächste „Erster Berater“, usw. Zuerst spielt der Mann in der Box gegen den Kapitän und dessen Team. Wenn er gewinnt darf er weiter „Mann in der Box“ spielen, und der Erste Berater wird Kapitän. Alle anderen Mitglieder rücken auf und der Kapitän ist schließlich der Letzte. Gewinnt der Kapitän, wird er der neue „Mann in der Box“, und der alte wird Letzter des anderen Teams und die anderen rücken wieder auf. Auch hier gibt es noch weitere zusätzliche Regeln und Varianten.
Dann gibt es den „Pasch“. Wird ein Pasch gewürfelt, darf man die gewürfelte Augenzahl viermal ziehen. „Schlagen“ bedeutet, - wird ein Stein auf ein Point gesetzt, auf dem sich nur ein gegnerischer Stein befindet, wird dieser geschlagen. Diese werden auf die Bar gesetzt und der Spieler darf erst weiterziehen, wenn er alle Steine von der Bar wieder ins Spiel geholt hat. Dann gibt es die Regeln, dass man bei Backgammon geschlagene Steine ins Spiel zurückbringen darf. Der Spieler würfelt ganz normal mit beiden Würfeln und setzt die Steine von der Bar ins Home-Board des Gegners. Dies macht er gemäß der Augenzahl des Würfels. Würfelt er beispielsweise eine 2 und eine 5, muss er einen Stein auf das 2. oder 5. Feld des Boards setzen. Kann der Spieler keinen Stein ins Feld setzen, fällt dieser Zug für ihn aus. „Unzulässige Züge“, - bedeutet, dass, wenn ein Spieler einen unzulässigen Zug macht, der Gegner ihn zwingen kann, einen legalen Zug zu machen, - dies muss er aber nicht tun.
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